finanzwirtschaftliches Zielsystem

Die finanzwirtschaftlichen Ziele sind


Rentabilität ist das Verhältnis des Reinertrages zum eingesetzten Kapital oder zum Umatz - meist ausgedrückt in einem Prozentsatz. Maßstab für den Erfolg eines Betriebes.

Unter Liquidität vertsteht man einerseits die Eigenschaft eines Vermögensgegenstandes, mehr oder weniger leicht in bares Geld umwandelbar zu sein, andererseits die Fähigkeit eines Betriebes, auftretende Zahlungsverpflichtungen pünktlich zu erfüllen.

Sicherheit (Wagnis) ist bei den Überlegungen eines Unternehmers der finanziellen Risiken von hoher Bedeutung. Die Sicherung des Unternehmens unddes in ihm steckenden Vermögens ist deshalb eine wesentliche Aufgabe. Je größer die Risiken eines Unternehmens sind, umso höher muss das Verhältnis Eigenkapital (EK) : Fremdkapital (FK) (Kapitalstruktuk) sein. Ein hohes Eigenkapital (EK) bedeutet hohe Kreditwürdigkeit also hohe Sicherheit bei Unternehmensrisiken. Hohes Fremdkapital (FK) bedeutet eine ständige Belastung des Betriebes durch Zinsen und Rückzahlungen, was besonders in konjunkturell schlechten Zeiten bei sinkenden Umsätzen und Gewinnen zu steigenden Unsicherheiten führt.

Das Ziel der Unabhängigkeit bezieht sich auf den Grad der unternehmerischen Entscheidungsfreiheit. Sobald fremde Kapitalgeber im Unternehmen nötig werden, entsteht nicht nur finanzielle Abhängigkeit, sondern auch organisatorische oder unternehmerische. Hier ist auch die vertragliche Gestaltung wichtig, sonst wird das Unternehmen eingeengt oder unflexibel. Gegenüber Gesellschaftern ist die Abhängigkeit umso größer, je höher deren Gesellschafteranteil ist und je stärker die Gesellschafterstellung rechtlich ausgebaut wird.